ADHS-Projekt

„Raus aus der Krise!“ – ADHS-Kompetenz im Erziehungsalltag

 

Das im Folgenden beschriebene Projekt richtet sich an Gemeinden und Bildungsträger, die sich verstärkt für eine vernetzte, nachhaltige Verbesserung der bestehenden Situation einsetzen möchten.

 

Bisher fehlten dem Störungsbild ADHS angemessene professionelle und übergreifende Unterstützungsangebote. Es  bedurfte deshalb eines umfassenden Konzepts, um die Lern- und Lebenschancen von Kindern mit ADHS zu erhöhen und professionelles pädagogisches Handeln im Interesse aller möglich machen. Das  Projekt wurde im Landkreis Osnabrück bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt. Es wurde von mir in Zusammenarbeit mit Gerhild Drüe, ehemalige Lehrerin, Buchautorin und Mitglied des Landesvorstands ADHS Deutschland e.V. Niedersachsen konzipiert, vom Nifbe  (Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung) gefördert und von der Universität Osnabrück evaluiert.

 

siehe Evaluation

 

Das Besondere an diesem Projekt und für ganz Niedersachsen und vermutlich darüber hinaus neu ist die etwa zeitgleiche Wissensvermittlung und Vernetzung für alle Bezugspersonen ADHS-betroffener Kinder, angefangen vom Kleinkindalter bis in Grundschulzeit.

 

Eltern, eventuell auch Großeltern, Tagesmütter und –väter, Fachkräfte der Kindertagesstätten und Kindergärten, GrundschullehrerInnen sowie die weiteren pädagogische Begleitpersonen in den Institutionen erhalten jeweils eine Fortbildung, die auf ihre spezifische Erziehungs- und Schul- / Kindergartenalltagssituation zugeschnitten ist.

 

Alle Inhalte basieren auf den wissenschaftlich anerkannten Standards der ADHS-Experten.  Im Mittelpunkt stehen hier, aufbauend auf die Fachinformationen zum Störungsbild der ADHS, die Hinführung zur Einstellungsveränderung und die Anleitung zur Alltagsstrukturierung und zur Bewältigung von Krisensituationen.

 

Die an den Fortbildungen Teilnehmenden sollen anschließend über gemeinsame Veranstaltungen und Workshops in ein Netzwerk integriert werden, in dem alle Beteiligten auf gleichem öder ähnlich solidem Wissensstand zusammenarbeiten.

 

Bereits  geschulte Kollegen und Teammitglieder in Grundschulen und Kindertagesstätten können zur Problemlösung hinzu gezogen und die Ressourcen aller Beteiligter gebündelt werden. Das Netzwerk bietet die Grundlage für eine nachhaltige Wirkung der Initiative nach Projektende.

 

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